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Der Name dieser Persönlichkeitsstörung hat seinen Usrpung in der griechischen Mythologie. Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephissos und der Leirope, verliebte sich eines Tages in sein eigenes Spiegelbild.

Es gibt verschiedene Ausgänge für diese ungewöhnliche Lovestory – die traurigste ist wohl, dass der Bursche nicht wahrhaben wollte, dass es sein eigenes Spiegelbild war, sich deshalb damit vereinigen wollte und dabei auf tragische Weise umkam: er ertrank.

Unter Narzissmus (NPS) leidende Menschen haben ein extrem großes Selbstwertgefühl, sie sind von der eigenen Großartigkeit überzeugt und haben deshalb sehr hohe Ansprüche an ihre Umwelt. Dass das Selbstwertgefühl sehr groß ist, muss gar nicht schlimm sein, allerdings ist es bei dieser Persönlichkeitsstörung so, dass dieses Gefühl sehr fragil ist. Wenn es dann einmal in sich zusammenstürzt und man gar nicht mehr von seiner eigenen Großartigkeit überzeugt ist, wird es natürlich sehr schwer, die hohe Wertesäule wieder aufzubauen.

Hierauf wird zurückgeführt, dass Narzissten deshalb in Partnerschaften oft die dominante Rolle einnehmen, Flirts oder gar Seitensprüngen nicht abgeneigt sind, weil sie sich hierdurch immer wieder selbst unter Beweis stellen können. Der Narzisst scheint uns deshalb sehr unstet zu sein, mal sehr charmant und selbstbewußt im Mittelpunkt einer Gesellschaft, dann vielleicht etwas melancholisch in sich zurückgezogen und im nächsten Moment übermäßig aktiv und agil, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer oder der nächsten Party.

Eine der Ursachen für die NPS kann im Prägungsalter liegen; wird einem Kind in einem Moment suggeriert, es sei “das tollste Kind des Universiums” und im nächsten Moment bestraft man es mit Liebesentzug, dann kann dies dazu führen, dass sich diese Form von Persönlichkeitsstörung entwickelt.

Das Thema Selbstwertgefühl wird hier etwas vertieft. Und wer noch mehr über NPS erfahren möchte, klickt einfach hier, um zu dem Internetportal narzissmus.net zu gelangen.

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